Aktuelles

Kurswochen ab jetzt digital!

Es tut uns sehr leid, euch mitteilen zu müssen, dass die 2. und 3. Kurswochen alle ausnahmslos digital stattfinden werden. Das aktuelle Infektionsgeschehen zwingt uns leider dazu. Für uns ist der Schutz eurer Gesundheit und die der Leute mit denen ihr arbeitet das höchste Gut und wenn wir glimpflich durch diese Situation kommen wollen, müssen wir jedes Risiko minimieren. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen und wir wissen, dass ihr euch auf ein gemeinsames reales Wiedersehen gefreut habt, viele sogar auf die Möglichkeit zu übernachten gehofft haben. Eure pädagogischen Mitarbeiter_innen und Kursbegleitungen arbeiten bereits fieberhaft an einer gelungenen Umsetzung der Kurswochen ins Digitale. Einige Erfahrung konnten wir schon sammeln. Inzwischen müssten euch bereits Briefe erreicht haben, in denen ihr mehr Details findet. Was ihr bis zur Kurswoche schon mal tun könnt:
1. Richtet euch einen Arbeitsplatz ein. Wo seid ihr ungestört und stört keine anderen? Gibt es vielleicht sogar auf der Arbeit einen Platz, den ihr benutzen könnt?
2. Versorgt euch mit technischem Equipment. Ein Handy reicht oft nicht aus, um alle zu sehen, und bei den digitalen Unternehmungen teilhaben zu können. Gibt es Verwandte, Bekannte, die euch für die Woche ein Laptop leihen (die haben meistens eine Webcam oben drauf). Kopfhörer leisten einen wertvollen Dienst, vielleicht gar ein Headset (Kopfhörer und Mikro in einem)? Auch eine schnelle Internetverbindung über WLAN ist wichtig.
3. Habt ihr Ideen, Wünsche, Anregungen, gar konkrete Übungen für unsere digitale Kurswoche? Her damit! Kann und will jemand einen Morgenimpuls machen? Melde dich! Wir freuen uns über eure digitalen Beiträge.
4. Und am allerwichtigsten: Haltet euch auch weiterhin an die AHA-Regeln und bleibt gesund!

Infotag Freiwilligendienste weltweit findet online statt

Infotag findet online statt!

Wer gerade noch zur Schule geht und sich mit dem Gedanken trägt, 2020 ein Auslandsjahr zu machen, der sollte sich den 19.9.2020 in den Kalender eintragen. Dann nämlich ist der Infotag für Freiwilligendienste im Ausland. Ehemalige Freiwillige berichten von ihren Einsätzen rund um den Globus, es gibt Vorträge, was zu essen und ganz viel Gelegneheit in persönlichen Gesprächen herauszufinden, ob das was für einen ist.

Am 19.9.2020 von 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr. Die Teinahme ist ohne Anmeldung möglich, der Einlass ist jedoch nur zu bestimmten Zeitslots möglich.

Mehr Infos unter: https://www.sdfv-infotag.de/

Fragen & Antworten zum Freiwilligendienst in Corona-Zeiten

Fragen & Antworten zum Freiwilligendienst in Corona-Zeiten

Inland:

Findet zurzeit überhaupt ein Freiwilligendienst statt?

Ja, alle unsere Freiwilligen arbeiten gerade ganz normal weiter. Natürlich unter ganz besonderen Schutzvorkehrungen, schließlich arbeiten sie mit gefährdeten Personen zusammen.

Besteht im FSJ oder BFD ein besonderes gesundheitliches Risiko?

Nein, es besteht kein größeres Risiko als bei allen anderen Berufen, in denen es Kontakt mit Menschen gibt. In Altenheimen gelten zurzeit sogar  besonders strenge Hygieneregeln, die das Risiko sich anzustecken noch mehr minimieren sollen. Unsere Freiwilligen werden auch in Krankenhäusern auf ganz normalen Stationen eingesetzt, nicht auf Isolier- oder Intensivstationen.

Natürlich sollten Personen, die zur Risikogruppe gehören oder mit solchen zusammenleben besonders vorsichtig sein. Hier versuchen wir individuelle Lösungen zu finden.

Wie ist das mit den Kurswochen?

Wir haben reagiert und die Kursgruppen nun regional zusammengesetzt. Damit minimieren wir das Infektionsrisiko. Für das Arbeiten auf Kurswoche haben wir ein Hygienekonzept entwickelt, dass das Tragen von Mund-Nasen Bedeckungen, eine regelmäßige Desinfektion und ein System vorsieht, bei dem alle Freiwilligen ihr eigenes Arbeitsmaterial behalten.

Bei mir verschiebt sich gerade alles zeitlich nach hinten, verpasse ich irgendwann die Bewerbungsfrist?

Nein, auch wir haben unsere Fristen aufgrund der aktuellen Situation erstmal ausgesetzt und reagieren aufgrund der Corona Pandemie flexibler als sonst. Das Einzige was sein kann, ist dass nur noch wenig Auswahl besteht. Aber ein Anruf lohnt sich immer – wir gucken dann gemeinsam nach einer Option.

Was ist, wenn ich noch Fragen habe?

Das Beste ist, wenn du deine pädagogische Mitarbeiterin oder deinen pädagogischen Mitarbeiter kontaktierst. Sie oder er verfügt über die aktuellsten Informationen. Du findest die Kontaktdaten hier.

Ausland:

Ist es in der gegenwärtigen Corona-Situation überhaupt sinnvoll, sich für einen Auslandseinsatz zu bewerben?

Klar, eine Bewerbung ist sinnvoll – die Partnerarbeit geht auch mit Corona weiter. Die Freiwilligen 2020/21 sind gerade in der Vorbereitung auf ihren Einsatz und werden aller Voraussicht nach im Oktober ausreisen. Grundsätzlich gilt aber selbstverständlich: Die Sicherheit der Freiwilligen steht beim Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sowie den Entsende- und Partnerorganisationen an erster Stelle.

Freiwilligendienste BFD und FSJ sind nun auch in Teilzeit möglich

Bisher war es jungen Menschen, die zum Beispiel  Angehörige pflegen und daher dem Arbeitsmarkt nicht vollumfänglich zur Verfügung stehen nicht möglich einen Freiwilligendienst wie FSJ oder BFD zu beginnen. Dieser war vom Gesetzgeber zwingend inVollzeit zu absolvieren. Mit dem Freiwilligendienstteilzeitgestz hat sich das ab sofort geändert, sofern ein berechtigtes Interesse auf der Seite des Freiwilligen besteht. Dieses berechtigte Interesse besteht neben der bereits erwähnten Pflege oder Erziehung von Angehörigen auch bei einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder wenn erfoderliche Bildungs- und Qualifizierungsangebote  wie z.B. ein Sprachkurs mit einem Vollzeitdienst kollidieren würden.

Ein FSJ oder ein BFD in Teilzeit darf jedoch nicht 20 Wochenstunden unterschreiten und das Gesetz sieht vor, dass aus Gründen der Gleichbehandlung auch nur ein entsprechend gekürztes Taschengeld ausbezahlt wird.

Wir von den Freiwilligen Sozialen Diensten im Bistum Aachen e.V.  begrüßen das neue Gesetz. Junge Menschen sollten unserer Meinung nach auch gerade wenn eine Vollbeschäftigung nicht in Frage kommt, die Möglichkeit bekommen sich zu orientieren, zu engagieren und  in soziale und pflegerische Berufe hinein zu schnuppern.