Fragen & Antworten zum Freiwilligendienst in Corona-Zeiten

Fragen & Antworten zum Freiwilligendienst in Corona-Zeiten

Inland:

Findet zurzeit überhaupt ein Freiwilligendienst statt?

Ja, alle unsere Freiwilligen arbeiten gerade ganz normal weiter. Natürlich unter ganz besonderen Schutzvorkehrungen, schließlich arbeiten sie mit gefährdeten Personen zusammen.

Besteht im FSJ oder BFD ein besonderes gesundheitliches Risiko?

Nein, es besteht kein größeres Risiko als bei allen anderen Berufen, in denen es Kontakt mit Menschen gibt. In Altenheimen gelten zurzeit sogar  besonders strenge Hygieneregeln, die das Risiko sich anzustecken noch mehr minimieren sollen. Unsere Freiwilligen werden auch in Krankenhäusern auf ganz normalen Stationen eingesetzt, nicht auf Isolier- oder Intensivstationen.

Natürlich sollten Personen, die zur Risikogruppe gehören oder mit solchen zusammenleben besonders vorsichtig sein. Hier versuchen wir individuelle Lösungen zu finden.

Wie ist das mit den Kurswochen?

Wir haben reagiert und die Kursgruppen nun regional zusammengesetzt. Damit minimieren wir das Infektionsrisiko. Ebenso finden bis auf Weiteres keine Übernachtungen auf Kurswoche statt. Für das Arbeiten auf Kurswoche haben wir ein Hygienekonzept entwickelt, dass das Tragen von Mund-Nasen Bedeckungen, eine regelmäßige Desinfektion und ein System vorsieht, bei dem alle Freiwilligen ihr eigenes Arbeitsmaterial behalten.

Bei mir verschiebt sich gerade alles zeitlich nach hinten, verpasse ich irgendwann die Bewerbungsfrist?

Nein, auch wir haben unsere Fristen aufgrund der aktuellen Situation erstmal ausgesetzt und reagieren aufgrund der Corona Pandemie flexibler als sonst. Das Einzige was sein kann, ist dass nur noch wenig Auswahl besteht. Aber ein Anruf lohnt sich immer – wir gucken dann gemeinsam nach einer Option.

Ausland:

Ist es in der gegenwärtigen Corona-Situation überhaupt sinnvoll, sich für einen Auslandseinsatz zu bewerben?

Klar, eine Bewerbung ist sinnvoll – die Partnerarbeit geht auch mit Corona weiter. Die Freiwilligen 2020/21 sind gerade in der Vorbereitung auf ihren Einsatz und werden aller Voraussicht nach im Oktober ausreisen. Grundsätzlich gilt aber selbstverständlich: Die Sicherheit der Freiwilligen steht beim Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sowie den Entsende- und Partnerorganisationen an erster Stelle.